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Kennzahl: 260

Außenwirtschaftsförderung des Bundes


Die Bundesregierung fördert die Beteiligung an Auslandsmessen, Investitionsvorhaben, Absicherung von Auslandsgeschäften sowie Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. Daneben existieren Sonderprogramme für spezielle Branchen und Themen.

Exportinitiative Energieeffizienz

Die Exportinitiative Energieeffizienz, unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, unterstützt deutsche Anbieter von Produkten, Systemen und Dienstleistungen im Kontext Energieeffizienz bei der Erschließung neuer Auslandsmärkte. Den Unternehmen stehen eine projekt- und akteursübergreifende Informationsinfrastruktur sowie umfassende Informationen in wichtigen Handlungsfeldern zur Verfügung:

Konkret  unterstützt die Exportinitiative durch:
  • Die international sichtbare Marke „Energy Efficiency Made in Germany“
  • Ein Internetportal, dass Sie mit allen wichtigen Akteuren der Branche verbindet
  • Geschäftsreisen in potentielle Zielmärkte; daneben gezielte Reisen für Multiplikatoren und Einkäufer
  • Hilfe bei der Qualifizierung ausländischer Fachkräfte
  • Repräsentation auf deutschen und ausländischen Messen
  • Beratung und Hilfe bei der Finanzierung von Auslandsgeschäften
  • "Casa Alemana" - das deutsche Haus in Lateinamerika
Ihre Ansprechpartner in der Geschäftsstelle der Exportinitiative Energieeffizienz sind:
Susanne Lein und Urban Peyker
Tel.: 030 18615-6300/-6301
Fax: 030 18615-5300
E-Mail: kontakt@efficiency-from-germany.info
http://www.efficiency-from-germany.info/EIE/Navigation/root.html

Exportinitiative Erneuerbare Energien

Ebenfalls vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gesteuert und finanziert wird die Exportinitiative Erneuerbare Energien. Sie soll insbesondere den kleinen und mittelständischen Herstellern von Technologien aus dem Bereich Erneuerbare Energien als Starthilfe für Auslandsaktivitäten dienen.

Im speziellen werden Unternehmen gefördert aus den Bereichen
  • Solarenergie
  • Windenergie
  • Bioenergie
  • Geothermie
  • Wasserkraft
  • Wärmepumpen
Zu den Maßnahmen der Erschließung neuer Absatzmärkte im Ausland zählen:
  • umfangreiche Informationsangebote zu fremden Märkten
  • Seminarveranstaltungen
  • Geschäfts- und Informationsreisen ins Ausland
  • Kontaktanbahnung mit Kooperationspartnern aus dem Zielland
  • Einkäuferprogramme
  • Leuchtturmprojekte
  • Marketingunterstützung mittelständischen Unternehmen als Starthilfe für ihre Auslandsaktivitäten
  • Repräsentation auf deutschen und ausländischen Messen
Kontakt:
Geschäftsstelle Exportinitiative Erneuerbare Energien
im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Tel: +49 (0)30 18615 -6401
Fax: +49 (0)30 18615 -5400
E-Mail: eee@bmwi.bund.de
http://www.exportinitiative.bmwi.de/EEE/Navigation/root.html

Exportinitiative Gesundheitswirtschaft

Mit der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die deutsche Gesundheitswirtschaft beim Ausbau der Exporttätigkeiten von Produkten und Dienstleistungen aus dem Sektor „Health Care“:
  • Medizintechnik
  • Medizinische Biotechnologie
  • Pharma
  • Telemedizin und gesundheitsbezogene Dienstleistungen, aber auch zahlreiche weitere Bereiche der Gesundheitswirtschaft.
Die Exportinitiative fördert durch passgenaue Informationen und Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem:
  • Informationsveranstaltungen, z.B. Beratertage
  • Unternehmerreisen
  • Einkäuferreisen
  • Messebeteiligungen
Zuständig für die Umsetzung der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft ist die GTAI, die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing der Bundesregierung.

Kontakt:
Exportinitiative Gesundheitswirtschaft
Germany Trade and Invest
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
Telefon: +49(0)30 200 099 – 0
http://www.exportinitiative-gesundheitswirtschaft.de/EIG/Navigation/root.html

Exportförderung Agrar- und Ernährungswirtschaft

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat, zusätzlich zu den Programmen des Bundes, ein Förderprogramm zur Unterstützung der deutschen Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft aufgebaut. Ziel ist es, die Unternehmen bei der  Erschließung ausländischer Märkte zu unterstützen und die deutschen Exporte zu steigern.

Zu den angebotenen Maßnahmen zählen neben der Bereitstellung branchenspezifischer Informationen:
  • Durchführung von relevanten Studien
  • Schulungen
  • Kontaktvermittlung
  • Markterkundungsreisen
  • Geschäftsreisen
  • Einkäuferreisen
  • Teilnahme an Messen im In- und Ausland
Kontakt:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Referat 426 - Absatzförderung, Qualitätspolitik
Dr. Hermann Schlöder (Referatsleiter)
Tel. 0 228 / 99 529 - 37 05
Dr. Artur Ickstadt
Tel. 0 30 / 18 529 - 45 47
Rochusstraße 1
53123 Bonn
E-Mail: 426@bmelv.bund.de
http://www.agrarexportfoerderung.de/de/

In- und Auslandsmesseförderungsprogramm

Das In- und Auslandsmesseförderungsprogramm des Bundes finden Sie auf der Homepage des AUMA.

Ausstellung- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.
Littenstrasse 9
10179 Berlin
Tel. (0 30) 24 00 0-0
Fax (0 30) 24 00 0-2 63

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Scharnhorststraße 34-37
10115 Berlin
Tel. (0 18 88) 6 15-0
Fax (0 18 88) 6 15-70 10

Exportfinanzierung

Zu den Förderleistungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gehören:
  • EULER HERMES- Ausfuhrgewährleistungen
  • Kapitalanlagegarantien
  • Gewährleistungen für ungebundene Finanzkredite (UFK)
  • Kombination aus kommerziellen Krediten und Mitteln der finanziellen Zusammenarbeit
EULER HERMES Deutschland AG
Friedensallee 254
22763 Hamburg
Tel. (0 40) 88 34-0
Fax (0 40) 88 34-77 44

Zur Absicherung der mit Exportgeschäften verbundenen wirtschaftlichen und politischen Risiken können deutsche Exporteure Ausfuhrgewährleistungen des Bundes (EULER HERMES) in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist, dass die Ausfuhr deckungswürdig ist und es sich um Ausfuhren handelt, an deren Durchführung ein besonderes staatliches Interesse Deutschlands besteht.
Grundsätzlich können EULER HERMES-Ausfuhr-Gewährleistungen verschiedene Formen annehmen:
  • Deckungen für Einzel-Geschäfte
  • revolvierende Deckungen für kontinuierliche Exporte oder
  • pauschale Absicherungen über eine Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung.
Die aktuellen Bedingungen und Sonderformen finden sie hier.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW)
Palmengartenstrasse 5-9
60325 Frankfurt/Main
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44

Die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) umfassen:
  • KfW-Mittelstandsprogramm Ausland (KMU bis zu 500 Mio. € Vorjahresumsatz); langfristige Finanzierung von Investitionsvorhaben, insbesondere im Bereich des Technologietransfers; Finanzierung von vorbereitenden Untersuchungen/Projektstudien; Finanzierung i.d.R. bis zu 75 Prozent
  • Niederlassungs- und Technologieprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • Export- und Projektfinanzierung
Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Abteilung Wirtschaftskontakte oder Infrastrukturfinanzierung
Belvederestrasse 40
50933 Köln
Tel. (02 21) 49 86-0
Fax (02 21) 49 86-2 90

Die DEG fördert die private unternehmerische Initiative in Entwicklungs- und Reformländern.

AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH
Große Gallusstrasse 1-7
60311 Frankfurt / Main
Tel. (0 69) 2 98 91-00,-2 03
Fax (0 69) 2 98 91-2 00

Die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH bietet Kredite im Rahmen von Plafonds an.

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GiZ) GmbH
Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 79-0
Fax (0 61 96) 79-11 15

PriceWaterhouseCoopers (PWC)
New-York-Ring 13
22297 Hamburg
Tel. (0 40) 63 78-0
Fax (0 40) 63 78-10 30

Für förderungswürdige Kapitalanlagen deutscher Unternehmen im Ausland werden zur Absicherung des politischen Risikos Garantien des Bundes übernommen. PWC ist dabei vom Bund mit der Bearbeitung beauftragt.

Public Private Partnership (PPP)
Seit Anfang 2001 können deutsche Unternehmen bei der SEQUA eine Förderung ihrer Vorhaben in Entwicklungsländern im Rahmen des PPP-Programms beantragen.
  • Ziel des Programms: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bietet finanzielle Unterstützung für Vorhaben deutscher Unternehmen mit entwicklungspolitischem (Zusatz)-Nutzen.
  • Adressaten: Gefördert werden Projekte, die betriebswirtschaftlich rentabel sind und zusätzlich positive entwicklungspolitische Wirkungen erzielen. Das Interesse an einem langfristigen privatwirtschaftlichen Engagement muss klar erkennbar sein.
  • Finanzierung: Wird ein Vorhaben oder werden Teile eines Vorhabens im Sinne des PPP-Konzeptes als förderfähig anerkannt, so kann hierfür ein öffentlicher Zuschuss in Höhe von bis zu 50 % (maximal 200.000 €) gezahlt werden.
  • Förderbereiche:
    PPP-Vorhaben sind in vielen Feldern möglich und reichen von der Gründung eines Joint Ventures über Aktivitäten im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung bis zur Investition in neue Technologien, besseren Umweltschutz, Qualitätssicherung oder Arbeitssicherheit.
  • Dauer: Der Förderzeitraum für ein PPP-Vorhaben umfasst maximal 2 Jahre.
  • Rolle der SEQUA: Die SEQUA ist neben DEG, GTZ und KfW mit der Durchführung des PPP-Programms beauftragt. Sie nimmt Förderanträge entgegen, berät die Antragsteller, stellt die PPP-Förderfähigkeit eines Vorhabens fest, entscheidet über die Höhe des Zuschusses, schließt hierüber einen Vertrag mit dem Antragsteller und prüft die Durchführung. Die SEQUA informiert gerne zu weiteren Einzelheiten des Förderprogramms und gibt Auskunft zu konkreten Vorhaben. Anfragen bitte an:
    Stiftung für wirtschaftliche Entwicklung und berufliche Qualifizierung (SEQUA)
    Dr. Ralf Meier
    Mozartstraße 4-10
    D-53115 Bonn
    Tel. (02 28) 9 82 38-16
    Fax (02 28) 9 82 38-19 oder 29
    E-Mail: meier@sequa.de
    Internet: www.sequa.de



Ihr Anliegen ist unser Auftrag

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